Follow

@wortezimmer @SheDrivesMobility Wenn ich als Pflegedienst auf dem Land meine Patienten besuche, dann brauche ich das 1,4T schwere Fahrzeug. Und einige meiner Patienten für Arztbesuche oder eben um am Leben teilhaben zu können. Die Infrastruktur gibt es hier auf dem Land einfach nicht anders her. Mal ganz rational betrachtet, dann muss man das 🚗 nicht generell verteufeln. Es gibt viele nützliche Einsatzzenarien die ein 🚗 leisten kann.

@jd

Erkenntnisse gerade für die ländliche Region:

- AutofahrerInnen, insbesondere auch höheren Alters, stellen irgendwann durchaus ein Verkehrsrisiko uA. für andere (schwächer geschützte) Verkehrsteilnehmer dar.

- Weiter hat das Auto dafür gesorgt, dass Infrastruktur vor Ort in ländlicher Umgebung vom "Bäcker" bis zur Schienenverbindung, ÖPNV etc. verschwunden ist.

Das Wort #Teufelskreis finde ich da nicht so weit hergeholt.

#Mobilitätswende

@wortezimmer @SheDrivesMobility

@h2owasser @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Geht mal meine Mama in ihrem Dorf besuchen. Selbst wenn ein Bus fährt, (3 x am Tag) kann sie nicht die 1,5 km bis zur Bushaltestelle mit ihrem Rollator. Fahrrad fahren kann sie nicht mehr. Autofahren dagegen schon. Taxi zum Einkaufen und zurück kostet mehr als ihr Einkauf. Fazit: Hütet euch vor Allquantoren und betrachtet alles differenziert. Einzelmaßnahmen helfen oft nicht.

@a8e

Ich habe weder von Allquantoren noch von Einzelmaßnahmen gesprochen.

Ich habe nur gesagt, dass der aktuelle Zustand in ländlicher Region scheinbar so gewollt wurde und wir uns heute über den IST-Zustand nicht wundern müssen.

#Mobilitätswende #Autofrei #Mehrgenerationenhaus

@jd @wortezimmer @SheDrivesMobility

@a8e

Von all den kleinen und großen Akteuren, die das Auto für sich als eine nützliche Lösung sehen oder gesehen haben.

@jd @wortezimmer @SheDrivesMobility

@a8e @h2owasser @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Gesellschaftlich. Es ist einfach alles fürs Auto ausgelegt. 50% der Stadt haben wir den Autos überlassen. Alle Ampeln brauchen wir überhaupt nur für Autos und für sie sind sie optimiert. Die Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer ist dagegen zusammengestückelt. Kinder haben wir auf Spielplätzen eingezäunt. Der ländliche Raum wurde zum reinen Wohngebiet...

@a8e @h2owasser @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility na von wem wohl? Von einer allmächtigen Autolobby, die unsere Politik diktiert. Oder warum wurde die Bahn kaputt gespart, werden weiter sinnlose Fernstraßenprojekte vorangetrieben, dürfen Autos Geh- und Radweg zuparken, ist bei Unfällen immer der Radfahrer oder Fußgänger schuld, weil er nicht bunt genug angezogen war oder es gewagt hat, sein Vorfahrtrecht wahrzunehmen?

@h2owasser @a8e @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ja, es war so schön einfach: Der Staat hat überall ne schöne Straße hingebaut und alle konnten sich selbst drum kümmern, wie sie an Essen, zur Arbeit und zur Schule kommen.

@a8e @h2owasser @SheDrivesMobility @jd @wortezimmer

Ich stell mir deine Mama jetzt vor, wie schnell sie reagiert, wenn da "plötzlich" ein Kind auf der Straße ist...

Das Kind kann dann nirgends mehr teilhaben oder -nehmen...

@jakob @h2owasser @SheDrivesMobility @jd @wortezimmer „Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass die Gruppe der älteren Autofahrenden überdurchschnittlich viele schwere Unfälle verursacht, zeigt die Unfallstatistik ein anderes Bild.“ — adac.de/verkehr/verkehrssicher Wer hätte sich noch nicht über die Oma aufgeregt, die mit 70 über die Landstraße schleicht?

@jakob @h2owasser @SheDrivesMobility @jd @wortezimmer @a8e Würde auch für jeden anderen gelten. Das kommt auch auf den Fahrstil an. Aber ja: Wenn ich höre, dass Leute, die altersbedingt stark eingeschränkt sind und trotzdem Auto fahren, bekomme ich schon Zweifel.

@warteschleife @jakob @h2owasser @SheDrivesMobility @wortezimmer @a8e Das darum geht es doch gar nicht. Wer nicht mehr fahrtauglich ist, muss es bleiben lassen PUNKT Da sind wir uns alle einig. Es geht uns darum, dass das Auto nicht die Wurzel allen Übels ist.

@jd

Das wiederum hat hier ja niemand behauptet. Dennoch kann das Auto in Summe negativ zu bewerten sein.

Außerdem erinnere ich mich gut, dass bei der Reform der StVO alle Punkte nach dem Formfehler wieder in den neuen Entwurf übernommen wurden. Nur die #Fahrverbote für wahrscheinlich #Fahruntaugliche wurden nicht übernommen.

@warteschleife @jakob @SheDrivesMobility @wortezimmer @a8e

@h2owasser @warteschleife @jakob @SheDrivesMobility @wortezimmer @a8e "Autos waren schlicht eine beschissene Idee" Ich sage, dass ich das nicht so empfinde und habe hier ein paar Gründe angeführt. Um nicht mehr und nicht weniger ging es mir.

@jd @jakob @h2owasser @SheDrivesMobility @wortezimmer @a8e Doch. Das Auto ist die Wurzel allen Übels. Auch wenn es vielfach aktuell noch keine Alternative gibt.
Im Übrigen: Gerade wenn man an die Generation denkt, für die von mangelnder fahrtauglichkeit bedroht ist, müsste man doch über Strukturänderungen nachdenken, die ein kfz-freies Leben lebenswert machen.

@warteschleife @jakob @h2owasser @SheDrivesMobility @wortezimmer @a8e Bezogen auf das Auto ist Deine Aussage so totalitär wie auch nutzlos. Es ist doch die Gesellschaft die den Wandel in Gang setzt. Das Auto ist nur ein Werkzeug. Ja, Infrastruktur muss grundlegend anders gedacht werden.

@warteschleife @jd @jakob @h2owasser @SheDrivesMobility @wortezimmer @a8e "Totalitär ist ja wohl eher eine gnadenlos aufs Auto getrimmte Infrastruktur.

@a8e @h2owasser @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility
Schön und gut. Dass im ländlichen Raum extrem wenig Busse fahren dürfte auch an der extrem geringen Nachfrage liegen.
Das Auto wurde eben bei allen möglichen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte als "Lösung" eingezogen.

@a8e @h2owasser @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Die "Allquantoren" werden doch eher von der Autolobby bemüht. Laut Statista leben 77,4 % der Deutschen in Städten. Dort könnte mindestens die Hälfte gut aufs Auto verzichten - und wenn wir endlich sichere Radwege hätten, sogar noch mehr.

@h2owasser @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ncht nur das Auto hat dafür gesorgt, das der Tante-Emma-Laden im Dorf geschlossen hat. Auch, dass es niemand machen will. Zwei Orte weiter gibt’s tatsächlich einen Dorfgemeinschaftsladen, der auch genutzt wird. Man muss es nur machen und finanzieren können. Puuuh, die Mindeslohnerhöhung kostet den Laden ca. 1500€. Da steigen natürlich wieder die Preise gegenüber dem Supermarkt in der Stadt.

@h2owasser @wortezimmer @SheDrivesMobility Ist das nicht diskriminierend , wenn insbesondere Menschen im ländlichen Raum ein Verkehrsrisiko darstellen sollen?

Mir ging es doch nur darum, dass man das Auto nicht generell als schlecht abtun kann. Ressourcen, Ökobilanz... etc als das sehe ich dich auch. Ich meine nur, dass es auch sinnvolle Einsätze gibt. Sicher hat das Auto zum jetzigen Stand beigetragen. Es fehlte schlicht die Notwendigkeit.

@jd

Nein, das ist nicht diskriminierend. Sollte ich mich nach langer Autoabstinenz wieder als Autofahrer in den Verkehr wagen, dann bin ich auch ein Verkehrsrisiko. Ich wäre sogar für eine regelmäßige #Fahrtauglichkeitsprüfung für alle.

@wortezimmer @SheDrivesMobility

@jd @SheDrivesMobility @wortezimmer

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da fuhr der Pflegedienst am Land mit einem 700kg VW Polo...

@jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Verteufeln nicht, aber man kann schon die Geduld verlieren, wenn Leute mit Argumenten kommen nach dem Muster kommen "ich will unbedingt auf dem Land leben. Wegen Ruhe und gesunde Luft und so und weil es billiges wohnen verspricht, aber ich bin nicht bereit aufs Auto zu verrichten, weil ich dann manches anders machen müsste".

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ist es verwerflich, Ruhe und frische Luft haben zu wollen? Oder leistbares Wohnen? Nicht billig, leistbar!

80m2 ca. 1500€ kalt. Nein, das ist nicht Ignoranz, wenn man dann in Richtung Land geht.

Die Verallgemeinerung, quasi die gesamte Landbevölkerung kollektiv als änderungsunwillig zu bezeichnen, finde ich ziemlich uncool.

Es gibt Städter, die einen Hybrid SUV kaufen. Deswegen sind nicht alle schlecht.

Miteinander statt Gegeneinander!

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ich habe weder geschrieben noch gemeint, dass alle Landbewohner gleich sind.
Aber ich finde es schon fragwürdig, wenn man sich Ruhe und Natur wünscht und dabei auf ein Mobilitätskonzept setzt, dass oft Hauptursache für Lärm ist und für das große Flächen asphaltiert werden müssen.
Es ist nicht verwerflich, alles auf einmal haben zu wollen. Aber man muss halt damit leben, nicht alles zu bekommen.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility sorry, wenn ich dich falsch verstanden habe.

Als jemand vom Land, der sich nicht aktiv fürs Landleben entschieden hat (halbes Haus, was meine Frau übergeben bekommen hat) und jemand, der sehr wohl das Auto stehen läs st, wie möglich, fühle ich mich getriggert.

Aber du kommst jetzt ja wieder "mit alles haben wollen". Das klingt für mich nach Finger - Pointing. Das eine (Ruhe haben wollen) bedingt nicht das andere (falsches Mobilitätskonzept).

@warteschleife @WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility

Ich frage mich auch immer, wer setzt sich den auf dem Land für besseren ÖPNV usw. ein. Eine kleine Minderheit, wenn überhaupt. Und wenn dann z.B. die Benzinpreise steigen, schreien alle nach finanzieller Entlastung. Und zwar nur nach Entlastung. Nicht nach besseren Radwegen oder besseren ÖPNV.

@Cityradler @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility da sind in erster Linie die Bürgermeister gefragt. Als Gemeindebürger kann man den aufsuchen. Habe ich 2x gemacht. Problem am Land ist Finanzierung. Bus oft zu leer.

Aktuell werden bei uns in der Gegend Ruftaxis getestet.

Radwege: auch hier Kampf um Geld. Ein für uns sehr wichtiger wurde gerade zugunsten einer anderen Strecke geopfert.

Politik muss umdenken. Radwege und Öffis müssen sich rechnen, bei Straßen für PKW fragt keiner.

@WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility@norden.soci

Ich hab das hier in Köln gesehen. Da wurde eine Pförtnerampel - auch nachvollziehbaren Gründen - eingerichtet. Was haben sich die Bürgermeister aus den umliegenden Städten aufgeregt und Köln für bekloppt erklärt. Klar. mehr als das hatten sie ja auch nicht drauf.
Köln hat sich aber nicht bewegt. Und siehe da. Auf einmal wurden vermehrt Buslinien eingeführt.

@WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility@norden.soci

Die Leute auf dem Land haben sich gemütlich eingerichtet und denken, es geht immer so weiter. Was ich vollkommen nachvollziehen kann. Das ihre (immer größer werdenden) Autos aber unsere Städte immer mehr belagern, das ist allen vollkommen egal. Da würde ich mir auch mal Verständnis wünschen. Und das sich die Leute nicht nur bequem zurück legen, sondern auch mal aktiv werden.

@Cityradler @warteschleife @jd @wortezimmer da ist sie schon wieder, diese Pauschalierung. Es gibt nicht "die Leute auf dem Land".

Und große Autos: da schmunzelt der Mann vom Land (ich).

Die höchste SUV-Dichte in Österreich ist wo? Genau einmal darfst du raten. Die Wiener Innenstadt!

Also: "Die Leute in der Stadt haben es sich gemütlich gemacht und denken, es geht immer so weiter und kaufen immer größere Autos." 😜

vcoe.at/presse/presseaussendun

Hört endlich auf mit dem Bashing. Danke.

@Cityradler @warteschleife @jd @wortezimmer wie schon anderswo geschrieben: Die fossile Lobby lacht sich einen Ast, wenn sich jene, die sich für Nachhaltigkeit gegeneinander aufreiben, anstatt sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam gegen den Wahnsinn da draußen vorgehen.

Es ist weder der "alte weiße Mann" gegen die "schwedische Göre mit Zöpfen", noch Stadt gegen Land.

Wir alle gemeinsam sind es, die etwas bewegen können. Da müssen wir unsere Energie reinsetzen, nicht im Gegeneinander.

@WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer
Ich kämpfe nicht gegen das ländliche Deutschland. Bei mir geht es immer nur als Team. Aber du bist alleine zum Bürgermeister gegangen. Ich weiß genau was das bewirkt. Im Regelfall nichts. Tauchst du da aber mit z.B. 50 Personen auf, dann sieht das schon anders auf.
Aber die findest du doch nur, wenn z.B. eine Stadt eine Zufahrtsstraße sperrt.

@WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer Ansonsten lehnen sich alle zurück und denken du spinnst. Ich habe viele Jahre im ländlichen Gebiet gewohnt und viele Kollegen kommen aus dem Umland. Dadurch sind mir die Denkensweisen wohl bekannt.

@Cityradler @WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer Ich glaube, du meinst nicht die "Leute auf dem Land", sondern du meinst die "Speckgürtelpendler".

Erstere haben normalerweise gar kein Interesse daran, öfter als unbedingt nötig in "eure" Städte zu fahren. Letztere dagegen täglich oder öfter.

@toe @WandernAustria @warteschleife @jd @wortezimmer

A) Zur Klarstellung zu meinem Toot: unsere Städte = die Städte.

B) Ob das Ziel städtisch oder ländlich liegt spielt dabei keine Rolle.

C) Sie haben kein Interesse daran, tuen es aber trotzdem. Mit dem Auto. Wie das die Menschen in der Stadt finden, spielt dabei keine Rolle.

@Cityradler @toe @warteschleife @jd @wortezimmer gleiches gilt für jene Städter, die am Wochenende zur Erholung mit dem Auto aufs Land rausfahren. Wie die Menschen das auf dem Land finden, spielt dabei keine Rolle.

Weißt du, worauf ich hinaus will? Es sind nicht "die Städter" oder "die vom Land". Es sind jene Menschen, die sich nicht verändern wollen. Die gibt es in der Stadt und auf dem Land.

@WandernAustria @toe @warteschleife @jd @wortezimmer

Ich schreibe das auch bewusst aus einer Richtung, damit wir uns genau dazu einig sind:
Es gibt keine Seite, die in der aktuellen Situation im Vorteil ist. Wir als Land haben uns in die Situation gebracht.
Nur eins: Ich kenne viele städtische Aktionen für die #Verkehrswende, aber keine in den ländlichen Gebieten. Wahrscheinlich habe die aber auch nur übersehen.

@Cityradler @toe @warteschleife @jd @wortezimmer Es gibt bei uns auch einiges dazu am Land. So hat mein Nachbarort eine Klima - Challenge veranstaltet und mit insgesamt 120 KEM (Klima und Energie Modellregion) gibt es in Österreich auch auf dem Land eine Initiative in diese Richtung.

Aber ja, es gibt noch viel Luft nach oben, da bin ich ganz bei dir!

@WandernAustria @toe @warteschleife @jd @wortezimmer

Wir bleiben einfach alle am Ball und berichten hier auf Mastodon weiter darüber 👍 Egal ob aus AUT oder D 🙂

@Cityradler @jd @wortezimmer @warteschleife @toe @WandernAustria

Klaus an der Pyhrnbahn sei genannt. Die haben dort ein Anrufsammeltaxi für Ortseigene und Tourisen geschaffen, um den Druck ein Auto zu besitzen, zu verringern.

Und der Bregenzerwald ist ganz vorne dabei mit dem "Wäld'rbus". Großartig, was die dort an ÖV in einer dünnbesiedelten, geographisch schwierigen Region seit 30 Jahren aufgebaut haben.
Da würde bei uns 1 Bus am Tag, werktags fahren. Dort brauchst kein Auto!

@jakob @WandernAustria @toe @wortezimmer @Cityradler @jd @warteschleife wobei der abends dann leider auch nicht mehr kommt. Trotzdem ein Vorzeigeprojekt, was seinesgleichen sucht.

@wolf
Der in Klaus, oder der Wälderbus?

Ich hab vor einigen Jahren eine Fahrgastbefragung über mehrere Tage und übers gesamte Wälerbus-Netz gemacht, zur Evaluierung, ob die Fördergelder das gebracht haben, was das Konzept versprochen hat (spoiler: JA, hat sogar mehr als erhofft gebracht)

Da fuhren die allermeisten Linien bis spät am Abend... 22:00, 23:00 ankunft im hintersten Dorf...
Ist aber auch schon ein paar Jährchen her... weiß nicht, in welche Richtung "optimiert" wurde...

@WandernAustria @Cityradler @warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Verkehr “rechnet” sich nie. Auch die Autoinfrastruktur muss von der Allgemeinheit finanziert werden (nein die kfz-Steuern decken das BEIWEITEM nicht). Wir haben halt seit dem 2. Weltkrieg zu quasi 100% auf Automobilität gesetzt. Jetzt sich ein 2. System zu leisten ist natürlich schwierig, wenn man auf biegen und brechen keine alten Zöpfe abschneiden will.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Banales Beispiel: Familie zieht in ein kleines Dorf, weil Kinder da gefahrlos auf der Straße spielen können. Papa fährt dann jeden Tag zur Arbeit in die Stadt, wo man sich mit 4-Spurigen Straßen auf die Pendler eingestellt hat... Und Kinder deshalb auch nicht auf der Straße spielen können.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Es geht aber auch anders. Papa nutzt das Fahrrad, so oft es geht. Hat ein Klimaticket und fährt mit einem kleinen E-Auto (keinem sinnlosen E-Rennauto) nur bis zum nächsten Park & Ride.

Und die Familie ist nicht hingezogen, sie lebt im Elternhaus, weil diese zu ihrem Glück größer gebaut haben.

Es gibt kein gutes und böses "Musterleben", jeder hat sein ganz eigenes Umfeld.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Geschickter Spin! Die Kategorien "Gut" und "Böse" kamen bisher garnicht vor. Von daher ist der Hinweis eigentlich nicht wichtig.
Wenn, überhaupt, geht es um "Richtig" und "Falsch". Und der oben beschriebene Papa mag existieren. Angesichts der vollen Straßen behaupte ich jedoch, dass er selten ist.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility der oben lebende Papa existiert. Das bin ich.

Gut und Böse, Richtig oder Falsch. Egal, welche Wörter man verwendet: potenziell fühlt sich das Gegenüber angegriffen, was zu Gegenwehr führt.

Die Straßen sind bei uns in der Nähe (Fuschlsee / Wolfgangsee) sehr stark von Touristen und Stadt - Salzburgern befahren. Kann man ja sehr leicht anhand der Nummernschilder feststellen.

Also nicht nur wegen der Landbevölkerung sind Straßen voll.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility "Geschickter Spin" - es geht mir doch nicht um recht haben um jeden Preis.

Aber Katja schreibt wiederholt gegen auf dem Land lebende (zumindest kommt das bei mir so an).

Ich will eine Miteinander und eine Diskussion auf Augenhöhe. Keine gegenseitigen Anschuldigungen. Das bringt uns nicht weiter.

Wenn jene, denen #Nachhaltigkeit wichtig ist, sich gegeneinander ausspielen, freut sich nur einer: die fossile Industrie.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ich wohne auch auf dem Land. Fahre viel Fahrrad, aber nicht nur. Wenn ich, wie heute morgen, mit dem Auto zum Bahnhof gefahren bin, war das für mich bequem. Aber es war nicht gut.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Aber ich will nicht verhehlen, dass ich aktuell auch den Vorteil habe, dass ich gerne mit dem Rad fahre und dass ich ganz persönlich mehr Vor- als Nachteile davon habe. Das heißt, der Druck, mich umzustellen kommt nicht von außen.
Ich denke, die Verkehrswende soll kommen, aber es wird Menschen geben, die individuell Nachteile haben werden. Es bringt nichts, dass schönzureden.

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility da gehe ich mit! Ich denke, dass unsere Standpunkte sehr ähnlich sind.

In Bezug auf Nachteile: mein Weg zur Arbeit war 52 km hin & zurück.

1 Strecke Tür zu Tür:
- PKW 25 min
- P&R dann Öffis: 1 h 15 min
- E-Bike: 50 min

E-Bike war mir deshalb am liebsten, weil unabhängig, nachhaltig und geringster Zeitverlust. Und ++ Sport / Bewegung.

Öffis bei Schlechtwetter: die kurzen Strecken zu Fuß habe ich sogar genossen.

Nachteile sind also relativ.

@WandernAustria @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility Ja, gut. Und als Familienvater (hab ich doch richtig gelesen?!) gibt es natürlich nochmal gute Gründe, nicht beliebig viel Zeit mit Arbeitswegen zu verbringen, nehme ich an 😉

@warteschleife @jd @wortezimmer @SheDrivesMobility um bei der ganzen Wahrheit zu bleiben: eines meiner Kinder ist schon außer Haus, das andere hat mittlerweile selber ein Auto.

Also ja, Papa bin ich (der bleibt man ja immer 😉), aber mein kleines E-Auto habe ich erst seit kurzem. Mit 2 Kindern hätte man im Zoe wirklich fast zu wenig Platz.

Den "Rückschritt" auf das kleinere Auto habe ich aber nicht schlimm empfunden. Im Gegenteil: es fühlte sich gut und richtig an.

Sign in to participate in the conversation
social.ksite.de

The social network of the future: No ads, no corporate surveillance, ethical design, and decentralization! Own your data with Mastodon!